Wie kam ich zum Modellbau?

Als ich 8 Jahre alt war, schenkten mir meine Eltern ein Plastikflugzeug von Revell. Meine Neugier an den Modellen war geweckt, und ich verwendete oft mein Taschengeld dazu, mir andere Plastikmodelle zu kaufen. Anfangs wurde meine Geduld und Geschicklichkeit hart auf die Probe gestellt, und mein Vater musste des Öfteren beim Bau helfen. Nach einiger Zeit konnte ich mich auch an schwierigere Schiffsmodelle von Airfix und Revell trauen.

Mit 12 Jahren bekam ich mein erstes RC-Baukastenmodell zu Weihnachten geschenkt, den Löschkreuzer Weser von Graupner. Jetzt hatte mich das RC-Modellbaufieber gepackt, da ich dieses Schiff auf dem Wasser fahren lassen konnte.

Einige Schnellbaukästen später, wie Rennboote, Motoryachten und Segler, suchte ich mit meinem Bruder nach einer besonderen Herausforderung, einem Schiffsmodelltyp, den ich noch nie auf dem Wasser gesehen hatte.

In dem Katalog „Modellbaupläne“ des Verlags für Technik und Handwerk fanden wir schließlich nach dem, was wir suchten: die „La Capitana di Venezia“ als Standmodell im Maßstab 1:50 und einer Länge von 90 cm. Ich war fasziniert von diesem Schiff mit seiner unvergleichlichen Eleganz und prunkvollen Ausstattung, und somit begann ich mit der Planung für den Bau der Galeere „La Capitana di Venezia“.