Der Rumpf

Um das Gewicht so gering wie möglich zu halten, baue ich den Rumpf nicht nach der klassischen Spantenbauweise, sondern aus GFK. Hierfür fertige ich zunächst aus Holz, Bauschaum und Spachtelmasse eine Positiv-Form, die so perfekt wie möglich sein muss, da hieraus eine Negativ-Form laminiert wird. Für die Negativ-Form wurden ca. 25 kg Polyesterharz verarbeitet. Anschließend wurde sie etwa acht Mal mit Autopolitur gewachst, damit sie spiegelglatt ist. Jetzt habe ich in dieser Form den Rumpf einlaminiert, wobei ich noch mal ca. 10 kg weiß eingefärbtes Polyesterharz benötigte. Bevor ich den Rumpf aus der Negativ-Form nahm, wurden die Seitenborden, die aus 24 mm Multiplex bestehen, einlaminiert, um dem Rumpf mehr Stabilität für die Länge zu geben. Mit einigem Kraftaufwand wurde der Rumpf schließlich aus der Negativ-Form herausgetrennt. Nun wurde das Bugstrahlruder eingebaut für eine bessere Manövrierfähigheit. In den Seitenborden sind die Kabel gelegt, über die später die Kanonen gezündet werden können. Um den Rumpf auch über die Breite zu stabilisieren, habe ich 14 Querrippen eingearbeitet.







Stolz unter der venezianischen Flagge sitzt ein schwindelfreier Söldner im Krähennest.
Aufbau des Bugs aus der Seitenansicht
Eine mit Airbrush bemalte Puppe als 1. Muster für die übrige Rudermannschaft